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R.I.P. H.R. GIGER

Aktualisiert: 16. März 2023

H. R. GIGER - 5. Februar 1940 - 12. Mai 2014.

De Giger isch tot... Dieser Satz hat in den letzten Tagen öfters an die Innenseite meines Schädels gepocht und mich - erstaunlicherweise - sehr betroffen gemacht. Wieso nimmt mich diese Tatsache so mit? Irgendwann muss jeder gehen... Scheinbar hat mich dieser Künstler doch mehr geprägt, als erwartet. Mit ihm verbinde ich nicht nur meine Faszination für Kunst, sondern auch, dass mein Vater und ich diese Liebe teilen. Durch meinen Vater bin ich erst auf den fantastischen Schöpfer H. R. Giger aufmerksam geworden und darauf, dass auch in der modernen Kunstwelt noch Künstler existieren, die zwar mit modernen Techniken künstlern, dennoch aber klassische Motive wie der menschliche Körper oder fassbare Objekte verwenden und diese vor themantischen Hintergründen wie Sexualität, Gewalt, Obskurität, Science-Fiction o. ä. in Szene setzen. Durch seine leidenschaftliche Arbeit und Verarbeitung persönlicher Vorgänge - die seine Werke zweifellos auch beinhalten - hat sich meine Vorstellungskraft und mein Mut zur Abstrusität imens erweitert. Und sicherlicher hat er nicht nur mich so geprägt. Er hat es geschafft, unterschiedlichste Idividuen aus ihrem Normaldenken herauszureissen und für eine (Kunst)Welt zu begeistern, die einerseits erschauern lässt, andererseits auch den eingerosteten Intellekt fördert. Er hat "ganz normale" Leute zu Kunstfans gemacht und eingefleischte Kunstfanatiker mit seinem schwarzen Humor und seiner unabdingbaren Leidenschaft wachgerüttelt. Durch H. R. Giger ist Kunst noch immer aktuell, modern, angebracht und keineswegs ein ödes, prüdes und konservatives Thema. Kunst für alle! Danke, Giger, für deinen Betrag zum allgemeinen - und vor allem zu meinem eigenen - Kunstschaffen.

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